0151 70194961 - Udo Glücks, Personal & Business Coach - Heidenheim, Ulm, Stuttgart und Umland gluecks@jobandlife.de

Coaching-Ablauf

Coaching-Ablauf
Coaching Schritt für Schritt – Prozessschritte des Coachings

Der Coachingprozess gliedert sich in drei Phasen:

Vorphase:

U3 Coaching-Ablauf-Schema Vorphase
Kontaktaufnahme und erstes Kennenlernen am Telefon:

  • Was genau ist Ihr Anliegen? Was ist der konkrete Anlass für das Coaching?  Möchten Sie Coaching, Beratung und/oder Care Talk in Anspruch nehmen?
  • Was möchten Sie durch das Coaching erreichen? Geht es um eine Veränderung, um ein schon bekanntes Ziel, um Feedback oder um ein konkretes  Problem und weiteres…?
  • Welche Fragen haben Sie an mich? In diesem ersten telefonischen Vorgespräch prüfen wir, ob ich als Coach zu Ihrem Anliegen und Auftrag passe. Ist dies der Fall, vereinbaren wir ein ausführliches, kostenloses Erstgespräch.

Kostenloses Erstgespräch:

  • Wahrnehmung des Coachingbedarfs: Was ist der Anlass für das Coaching? Was genau ist Ihr Hauptanliegen? Worum genau soll es im Coaching gehen? Wobei genau kann ich Sie unterstützen?
  • Matching: Klären, ob Anliegen, Klient und Coach zusammenpassen. Mit etwas Bedenkzeit, entscheiden wir, ob wir zusammenarbeiten wollen. Wenn dies der Fall ist, erfolgt die Vertragsgestaltung mit dem Vertragsabschluss (schriftlich).
  • Vertragsgestaltung: Wie soll die Zusammenarbeit strukturiert und gestaltet werden?
    (Orte, Zeitrahmen, Häufigkeit der Sitzungen, Kosten.)
  • Bei Vertragsabschluss: „Wir werden Partner unter klaren und fairen Bedingungen“.
Hauptphase:

U3 Coaching-Ablauf-Schema HauptphaseKlärung der Ausgangssituation, „Die Landkarte erkunden“:

  • Hintergründe und Beweggründe des Auftrags werden gehört, angeschaut, nachgestellt,  empfunden, bedacht, analysiert.
    Hoffnungen, Ressourcen, Ziele, Störendes, Probleme werden genauer  betrachtet.
  • Coaching-Themen werden benannt.

Zielklärung:

  • Sondierung Ihres Kernthemas, Formulierung Ihres Hauptzieles. Prüfen, ob das Ziel machbar, messbar und realistisch ist.
    Gibt es eventuell ein Ziel hinter dem Ziel?
    Gibt es schon Lösungsideen?
    Gibt es Hindernisse? Welche genau?

Lösung fokussieren:

  • Gemeinsam werden Lösungen und Lösungsstrategien entwickelt.
    Wie könnten Sie vorgehen? Was genau brauchen Sie, um Ihr Ziel zu erreichen? Was müsste verändert werden, und was könnte so bleiben? Lösungsschritte planen, Interventionen planen, Interventionen einsetzen.
    Welche Zwischenziele setzen Sie sich?
  • Kontinuierlicher Praxistransfer und Feedback: Erkenntnisse und Ergebnisse und neue Handlungsoptionen (Verhalten, Kommunikation…) werden im „wahren Leben“ erprobt.
    Neue Erfahrungen werden erneut erkundet, Interventionen werden überprüft und modifiziert. Laufende Evaluierung und Feedback: Was hat sich seit dem letzten Setting schon verändert?
    Wie ist Ihre derzeitige Situation? Sind wir noch auf dem richtigen Weg? Ist das o.k. für Sie? Wie geht es Ihnen im Coaching? Was möchten Sie als nächstes tun?
    Was werden Sie tun?

Überprüfen der Zwischenziele, Realitätscheck:

  • Welche Zwischenziele wurden bereits erreicht? Wie wurden sie erreicht? Welche Ziele wurden (noch) nicht erreicht? Was fördert die Zielerreichung? Was genau hindert Sie, Ihr Ziel zu erreichen? Was genau fehlt noch zur Zielerreichung? Was genau brauchen Sie zur Zielerreichung?
  • Welche Veränderungen und Lösungen haben Sie schon bewirkt? Gegebenenfalls Neuausrichtung der Ziele und der Lösungsstrategien.
Abschlussphase:


Evaluation und Qualitätssicherung:

  • Rückblick: Was wurde erreicht, und was soll noch weiterentwickelt und verändert werden? Wo sind auch Grenzen sichtbar geworden?
  • Ausblick: Welche weiteren Schritte werden Sie gehen? Wie werden Sie den Transfer von hilfreichen Lösungen im Alltag sichern? Wie wollen Sie weiter vorgehen? Welche Empfehlungen geben Sie sich selbst mit auf den Weg? Welche der Coach?
  • Reflexion über die Zusammenarbeit und Feedback für den Coach über die Wirkung seiner Arbeit: Wie hat der Klient die Zusammenarbeit mit dem Coach erlebt?
  • Qualitätssicherung: Was war besonders hilfreich für Sie? Was hat Sie gestört und was haben Sie vielleicht auch vermisst? Was sollte verbessert werden und was soll so bleiben? Der Coach nützt die Rückmeldungen, um seine Arbeit kontinuierlich zu optimieren.

Zeitrahmen, Dauer und Varianten des Coachings:

  • Einzeltermine: Manchmal braucht man punktuelle Unterstützung, um ein Problem oder Thema zu überdenken. Dies kann in ein oder zwei Coachingstunden erfolgen.
  • Prozessbegleitung:  Mehrere Coaching-Termine über einen Zeitraum von einigen Wochen oder Monaten. Diese Variante ist bei Veränderungsprozessen empfehlenswert, die längere Zeit für die Umsetzung brauchen. Dabei sind anfangs ein bis zwei Gespräche pro Woche sinnvoll.  Im weiteren Verlauf können auch Gespräche mit einem Abstand von zwei oder mehr Wochen folgen. Viele Anliegen und Themen lassen sich oft in vier bis sieben Sitzungen klären. Komplexere Anliegen können acht Settings und mehr umfassen.
    Die Dauer eines Settings umfasst in der Regel zwei Gesprächseinheiten (eine Gesprächseinheit = 60-70 Minuten).
  • Tagescoaching: Manche Klienten finden es hilfreich, sich verschiedene Job & Life Themen einmal ganz intensiv anzusehen und zu reflektieren. Dafür empfiehlt sich ein (Halb-) Tagescoaching.
  • Telefon-Coaching: In der Gesamtphase des Coachings können zusätzlich zwischen den „Vieraugengesprächen“ auch Telefongespräche (via Festnetz) vereinbart werden.
    (Vertrauliche Inhalte sollten zur Wahrung Ihrer Privatsphäre und zu Ihrer Sicherheit besser nicht per E-Mail, WhatsApp, Skype oder Mobiltelefon kommuniziert werden. Für allgemeinere Informationen und Absprachen sind diese Medien  natürlich sehr hilfreich.)