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Wer hört, der führt!photocase5985976956211392

Zuhören und Hinhören als Top-Führungsqualitäten und Schlüsselkompetenzen erfolgreicher Executives

Konstruktiv kommunizieren − die Kunst guter Kommunikation

Echte Kommunikation heißt:

  • Wirklich präsent sein
  • Achtsam(keit) Raum geben
  • In Kontakt und in Beziehung treten
  • Wertschätzende und respektvolle Beziehung pflegen

 

Die zehn häufigsten Fehler der Chefs

  1. Keine offene Kommunikation
  2. Druck wird an Mitarbeiter weitergeleitet
  3. Zu wenig Interesse am Menschen
  4. Nicht offen für Ideen und Optimierungsvorschläge
  5. Zu wenig Anerkennung
  6. Meinung wird nicht gehört
  7. Kein konstruktives Feedback
  8. Zu wenig Zeit für Mitarbeiter
  9. Persönliche Entwicklung wird nicht gefördert
  10. Die Aufgabe passt nicht zur Person.“

(Ausführliche Version siehe unten)

 Quelle: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/buero-special/mitarbeiterfuehrung-die-zehn-haeufigsten-fehler-der-chefs/10356462.html#Image

Durch effektives Kommunikations-Coaching können Führungskräfte Ihr kommunikatives Verhalten reflektieren und optimieren. Sie nutzen neutrales, hilfreiches Feedback und optimieren so ihre Gesprächs-und Beziehungsgestaltung.

Zuhören – Top-Führungsqualität und Schlüsselkompetenz

Wer hört, der führt!

„Zuhören ist für mich eine der am schwersten zu erlernenden Kompetenzen.“

̶ Eine Top-Führungskraft

Deshalb ist es außerordentlich hilfreich und verantwortungsvoll, wenn Entscheider ihre Führungskraft durch aktives Zuhören stärken und öfter vom „Senden“ auf „Empfangen“ schalten. Wer zuhören will und kann, wird langfristig Charisma, natürliche Autorität und Erfolg haben. Die Erfahrung zeigt: Ohne diese Bereitschaft und ohne diese Kernkompetenz gehen für das Unternehmen gute, wichtige und innovative Ideen, auch kritische Beiträge und Vorschläge der Mitarbeitenden verloren. Man schadet sich selbst, wird betriebsblind und kritikresistent.

Wie genau kann ich als Führungskraft solche innovative Kommunikation verwirklichen?

Hier einige praktische Tipps, die mir helfen, mittels Unterstützung durch einen Sparringspartner und Feedbackgeber, diesen modernen Kommunikationsstil auf Augenhöhe zu praktizieren.

Dieser Kommunikationsstil beinhaltet folgende Komponenten:

  • Ermutigung, sich „auszusagen“: („Wie denken Sie darüber, Herr Meyer?“)
  • Bereitschaft, geduldig, aktiv zuhörend auf den anderen einzugehen.
  • Bestätigung und Bereitschaft, dass der andere so denken und fühlen darf, wie er halt denkt und fühlt, auch bei gegenteiliger Einstellung.
  • Unterstützung beim genauen Herausarbeiten dessen, was der andere wirklich sagen will (meint!) und was ihn bewegt, dies so zu sagen: („Ich möchte wirklich hören, was Sie zurzeit bewegt.“

Mit dem Modell des „Mindful-listening“ (= aktiven Zuhörens), wird dem Problem der „Babylonischen Sprachverwirrung“ im Unternehmensbereich entgegengewirkt.

Die zehn häufigsten Fehler der Chefs

  1. Keine offene Kommunikation

Es wird zu wenig miteinander geredet. Führungskräfte schieben als Grund oft das Tagesgeschäft und mangelnde Zeit vor. In der Realität ist jedoch oft Unbehagen oder der Mangel an Know-how bezüglich angemessener Gesprächsführung der wahre Grund.

  1. Druck wird an Mitarbeiter weitergeleitet

Der aufgrund der anspruchsvollen Wettbewerbsbedingungen entstehende Druck schlägt ungefiltert auf die Mitarbeiter durch. Anstatt miteinander an Lösungen zu arbeiten, wird gegeneinander gearbeitet. Das fordert von allen Beteiligten sehr viel Kraft. Angemessen ist es, ressourcenschonend mit den Herausforderungen umgehen zu lernen. 

  1. Zu wenig Interesse am Menschen

Führungskräfte haben meist sehr wirksame Erfolgsstrategien. Doch die funktionieren in der Zusammenarbeit mit Menschen oft nicht. Chefs sind häufig der Auffassung, alles alleine schaffen zu können. Spannungen und nichtkonstruktives Miteinander sind vorprogrammiert. Daraus können permanente Überlastungsgefühle sowie Unzufriedenheit auf beiden Seiten resultieren, die zu Gesundheitsproblemen und möglicherweise zu innerer Kündigung führen können. Das kann im schlimmsten Fall auch zu wirtschaftlichen Problemen führen.

  1. Nicht offen für Ideen und Optimierungsvorschläge

Wenn Mitarbeiter regelmäßig auf taube Ohren stoßen, machen sie irgendwann zu und bringen sich nicht mehr ein. Resignation und innere Kündigung ist die Folge.

  1. Zu wenig Anerkennung

Regelmäßiges Lob fehlt. Vor allem Leistungsträger sehen keinen Sinn für ihre Anstrengungen, wenn ihre Leistung nicht wertgeschätzt wird. 

  1. Meinung wird nicht gehört

Viele Mitarbeiter sind der Auffassung, ihre Meinungen hätten kein Gewicht. Häufig ist mangelnde Wertschätzung der Führungskraft der Grund.

  1. Kein konstruktives Feedback

Jeder Beschäftigte will einen guten Job machen. Hierfür jedoch benötigt er den Vorgesetzten zur Standortbestimmung. Die dafür auch erforderliche konstruktive Kritik scheuen Vorgesetzte aber oft.

  1. Zu wenig Zeit für Mitarbeiter

Da Führungskräfte zu sehr mit ihren eigenen Themen und Arbeitsaufgaben beschäftigt sind, bekommen Mitarbeiter viel zu wenig Rückmeldung zu ihrer eigenen Arbeit.

  1. Persönliche Entwicklung wird nicht gefördert

Wenn sich niemand für den Menschen interessiert und dem Mitarbeiter keine persönlichen Entwicklungsziele in Aussicht gestellt werden, wird der Beschäftigte unzufrieden. Die Folge:

Er sucht nach einem passenden Job in einem anderen Unternehmen oder resigniert. Gezielte Förderung vermindert Abwanderungstendenzen erheblich.

  1. Die Aufgabe passt nicht zur Person

Menschen erzielen dann Höchstleistungen, wenn sie das machen können, was ihnen Freude macht. Das Unternehmen muss ein Umfeld aktiv bereitstellen, damit sich die Mitarbeiter entfalten und wohl fühlen können. Auch müssen die Erwartungen an den Mitarbeiter jeder Zeit klar sein. 

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/buero-special/mitarbeiterfuehrung-die-zehn-haeufigsten-fehler-der-chefs/10356462.html#Image

 

 

Foto: © Jochen Heym – photocase